Nepal – ein Land, das bei vielen Cannabis-Enthusiasten sofort etwas auslöst. Der „Nepalese“ – das exklusive Hasch der 90er-Jahre in Deutschland – für viele immer noch ein gut klingender Begriff. Leider vor kurzem das Opfer einer schweren Naturkatastrophe geworden und dennoch seit vielen Jahrzehnten eine Pilgerstätte für Neugierige und Abenteurer. So auch für die “Nepal Heritage Expedition 2026”, mit welcher der Hamburger Cannabis Club “Blütenbande” nun eine Kooperation eingeht.
Genau dieses Land hat sich nun Cannabis-Journalist Jonas aka Germandank420 ausgesucht, um es mit einer kleinen Gruppe mehrere Wochen zu bereisen. In einer aufwändigen Expedition stehen die sogenannten Landrassen im Fokus, die dort vorkommen. Landrassen sind im Gegensatz zu wildem Cannabis, das man einfach so in der Natur findet, Genetiken, die unter dem Einfluss der dortigen Bevölkerung kultiviert werden – seit Tausenden von Jahren.
Warum sind Landrassen so interessant?
Nepalesische Landrassen bilden die Basis für viele moderne Cannabissorten. Da Nepal extrem unterschiedliche Höhenlagen besitzt, unterscheidet man in der Zuchtgeschichte vor allem zwischen diesen beiden Linien:
Hochland-Sativa: Die bekannteste und einflussreichste Linie. Diese reinen Sativas wachsen in den extremen Umgebungen des Himalaya-Gebirges (oft auf 1.200 bis 3.000 Metern Höhe). Sie haben sich über Jahrhunderte an Kälte, starke Winde, UV-Strahlung und Schimmel angepasst. Merkmale sind ein klares, energetisches High, eine für Sativas überraschend kurze Blütezeit und eine extrem üppige Harzproduktion aus. Sie werden traditionell für die Herstellung von Hand-rubbed Charas (wie den berühmten Temple Balls) genutzt.
Die Nepal Indica kommt zwar weniger oft als die Sativa-Variante vor, aber sie wird von Genetik-Sammlern dennoch häufig isoliert. Diese Pflanzen wachsen kompakter, bilden extrem dichte Buds und bringen eine erdige, körperlich entspannende Komponente in moderne Hybriden mit ein.
Die Expedition sammelt nicht nur biobotanische Daten, sondern führt auch Tagebücher. Aus allem Material soll anschließend eine filmische Dokumentation entstehen. Mehr zum Projekt „Nepal Heritage Expedition 2026“ könnt ihr hier lesen.
Wie sieht die Kooperation mit dem Cannabis Club aus?
Das Gründerteam des Hamburger Cannabis Clubs „Blütenbande“ hat sich entschieden, diese Expedition zu unterstützen. Neben einigen Unternehmen und Privatpersonen ist die Anbauvereinigung aus dem Norden „Preservation Partner“ und wird nach der Reise noch eine Rolle im ganzen Projekt spielen.
„Wir haben im Club selbst schon eine afrikanische Landrasse angebaut, die bei den Mitgliedern gut ankam“, erzählt Gründer Steffen. Der Club konzentriert sich auf komplett biologischen Anbau und besondere Genetiken, die wir selbst aufwändig selektieren”.
Mitgründer und Growmaster Daniel sagt dazu: „Ich bin neugierig, wie wir als Preservation Partner und als CSC mitspielen können und was uns die Ergebnisse der Expedition an wertvollen Erkenntnisse bieten.“
„Weil unsere Mitglieder die Reise nach Nepal hautnah miterleben sollen, berichten wir in unserer Club-Kommunikation über die App Cannanas sowie auf Instagram und WhatsApp regelmäßig ab Mitte Oktober“, ergänzt Basti, ebenfalls Mitgründer des Clubs.
Die Updates findet ihr hier auf Instagram oder auch hier auf WhatsApp.

Mehr zum Thema Grow & Genetiken gibt es hier.
