Kategorie: Strain Lab

Skunk – Wie ein Strain die Welt eroberte 

In den 80er Jahren tauchte mit der Cannabis-Sorte Skunk ein Strain auf dem Radar auf, der die europäische Cannabis-Kultur nachträglich prägen sollte. Wir tauchen gemeinsam ein in die 60er Jahre der USA, in spannende Geschichten und einen entscheidenden Teil der Cannabis-Geschichte, der maßgeblich dazu geführt hat, dass Amsterdam zum neuen Hotspot für Cannabis-Touristen in Europa wurde. 

Das Sortenprofil vom Skunk

Zu Beginn möchte ich kurz auf die Eigenschaften der Sorte Skunk eingehen, die übrigens später auch den ersten, jemals ausgetragenen High Times Cannabis Cup im Jahr 1988 gewonnen hat (auch wenn dieser damals nur aus 3 Jury-Mitgliedern bestand). 

Skunk ist ein aus Kalifornien stammender Strain der 70er Jahre. Die Sorte hat indoor eine Blütezeit von circa 60 Tagen (für den bekannten körperlichen Effekt) und hat einen deutlich höheren Ertrag als die anderen zu dieser Zeit bekannten Sorten. 

Ein Outdoor Grow mit der Skunk #1
Ein Skunk-Grow aus dem Jahr 1979 vom icmag.com-User @Madjag

Der Strain Skunk (“skunk” ist das englische Wort für Stinktier) ist für sein intensives und markantes Aroma bekannt. Es verströmt einen starken, durchdringenden Duft (Gestank? Liegt wohl im Auge des Betrachters), der oft als “skunkig”, erdig oder moschusartig beschrieben wird. Dieses unverwechselbare Aroma hat dem Strain seinen Namen verliehen und ist eine seiner charakteristischen Eigenschaften. Die Blüten neigen zu Foxtailing und haben in der Regel eine von dunkel- bis giftgrün variierende Farbe. Sie bilden vielen, orangefarbenen oder braune Pistillen.

Skunk #1 Blüte getrocknet
Eine Nahaufnahme einer fertig getrockneten Blüte Skunk #1 von 2017. Credit für das Foto geht an @stoner.bazaar – folgt ihm auf Insta für mehr geniale Fotos!

Die späten 60er Jahre

Die Hippies der 60er Jahre haben dazu beigetragen, dass Cannabis-Saatgut seinen Weg in die westliche Welt gefunden hat. Diese jungen, sich zur Gegenkultur zählenden Menschen hörten nicht nur Psychedelic Rock, sondern besuchten auch die Länder auf der Route des “Hippie-Trails” und brachten später Cannabis-Saatgut mit zurück in ihre Heimatländer.

Notiz: Für all die, die sich näher mit dem Hippie Trail auseinander setzen wollen, empfehle ich das Buch “Hippie” von einem meiner Lieblingsautoren, Paulo Coelho.

Amsterdam zählte übrigens zu dieser Zeit als “Magic Center” (auch aufgrund der damals schon drogenfreundlichen Politik). Als einer von zwei Hotspots (neben dem Piccadilly Circus in London) der Gegenkultur in Europa zog die niederländische Hauptstadt viele Freigeister und Hippies an. Zu dieser Zeit begannen auch amerikanische und europäische Grower mit Samen aus Ländern wie Afghanistan, Indien oder Thailand in ihren Heimatländern Cannabis anzubauen. Die amerikanischen Grower nutzen außerdem, aufgrund der geografischen Nähe, auch die aus Mexiko und Kolumbien stammenden Landrassen.

Ein Grower namens Jingles soll dann in den frühen 70er Jahren in Kalifornien eine weibliche Afghani-Pflanze mit dem Pollen eines Colombian Gold-Männchens bestäubt haben. Ein Weibchen aus der daraus resultierten F1-Generation soll wiederum mit Acapulco Gold-Pollen bestäubt worden sein. Es ist ein offenes Geheimnis, dass diverse Samenbanken später unter dem Namen Skunk #1 Seeds vermarktet haben, die andere Elternpflanzen nutzen.

Jingles Artikel Blotter Magazine 1979
Unter dem Namen Selgnij (Jingles rückwärts geschrieben) veröffentlichte Sam the Skunkman 1979 in der vierten Ausgabe des Blotter Magazines einen Artikel zum Thema Cannabis-Anbau und -Zucht.

Aus dieser (womöglich einer der ersten) Hybrid-Züchtungen ist dann die Sorte namens Skunk hervorgegangen. In der darauffolgenden Zeit wurden Stecklinge und das Saatgut vom Skunk durch verschiedene Gruppen in Kalifornien vertrieben und durch Selektion beeinflusst. Die Variante eines damaligen, aus der Bay Area stammenden Kollektivs namens Sacred Seeds sollte den weiteren Weg ebnen.

Sam the Skunkman

Das Züchter-Kollektiv wurde 1976 gegründet. Bei Sacred Seeds spielte der Grower und Breeder mit dem Spitznamen “Sam the Skunkman” (bürgerlich David Paul Watson) eine entscheidende Rolle; möglicherweise war er aber auch das “Kollektiv”. 

Er soll über Jahre hinweg in den 70er Jahren an der Skunk-Genetik gearbeitet haben. Diverse Quellen erwähnen Selektions-Projekte mit tausenden Pflanzen. Die Arbeit und seine Hingabe führten womöglich zu der Genetik, die wir heute unter dem Namen Skunk kennen und schätzen. Einige sind seit langem der Meinung, dass es sich bei Jingles und Sam the Skunkman um ein und dieselbe Person handelt. Dies kann ich jetzt anhand von zuverlässigen Informationen bestätigen. Sam’s oder Jingles’ Skunk sollte bald alles auf den Kopf stellen!

Notiz: Sam the Skunkman ist heute im icmag.com-Forum als Moderator aktiv, lebt in Amsterdam, ist seit 1990 CEO seiner Firma HortaPharm BV und ist mitverantwortlich für die Pflege der digitalen Cannabis Bibliography auf icmag.com. Er verkauft regelmäßig Saatgut über seedbay unter dem Markennamen “Cultivators Choice”. Die Samenbank Cultivators Choice wurde von Sam the Skunkman im Jahr 1985 nach seiner Ankunft in Amsterdam gegründet (so hat er Sacred Seeds weitergeführt). Er hat in den Niederlanden den Eigenanbau von Cannabis mit seiner Skunk-Genetik, aufgrund der kürzeren Blütephase überhaupt erst möglich gemacht.

Skunk – Eine neue Generation Cannabis-Hybriden

Die Vorteile der neuen Sorte namens Skunk waren schnell in aller Munde. Wernard Bruining, der Gründer des ersten holländischen Coffeeshops und derjenige der Sam the Skunkman später nach Amsterdam holte, sagte Jahre später in einem Interview: “Skunk war der Strain, der uns zum Durchbruch verhalf; es hatte weniger Blätter und mehr Pistillen.”

Das Logo von Sacred Seeds. Quelle/Credit: seedfinder.eu

1979 verkaufte Sacred Seeds im Homegrown Katalog zum ersten Mal Skunk-Samen. Skunk #1 wurde in kürzester Zeit zu einem absoluten Verkaufshit. Die Grow-Community in Kalifornien feierte es damals, die neue Sorte schon im Oktober ernten zu können. Der Indica-typische Effekt war für viele damals jedoch uninteressant. Daher wurde Skunk kurz darauf auch das erste Mal mit den bereits bekannten Sorten gekreuzt, um den belebenden Effekt mit der kürzeren Blütephase zu kombinieren.   

Skunk Hype

Es gab ursprünglich 28 verschiedene Skunk-Sorten im Sacred Seeds Katalog, sortiert nach Blütedauer. Die Skunk #1 war die mit der kürzesten Blütephase und gewann wortwörtlich das Rennen. Das war eine enorme Errungenschaft. Die zuvor bekannten Landrassen waren deutlich ertragsschwächer als die neue Sorte Skunk. War das der erste Strain- Hype? 

Sam the Skunkman bekam kurze Zeit später auch von den Haze-Brüdern aus Santa Cruz die Haze Genetik und sicherte sie über Jahre, bis er in den späten 80er Jahren aufgrund diverser Probleme die USA verließ und nach Amsterdam zog. Dort setzte er seine Arbeit fort und revolutionierte mit einigen anderen spannenden Personen die europäische Cannabis-Kultur. Dabei spielte das Skunk eine entscheidende Rolle. Dazu in Kürze mehr.

Notiz: Die Brüder, die sich den Namen Haze Brothers gaben, bauten nie selbst Cannabis an und waren auch keine Brüder. Die drei waren Schmuggler, die Haze in großen Mengen kauften und es von Santa Cruz zur Ostküste brachten. In den 70er Jahren kam so gut wie das gesamte Haze an der Ostküste, besonders in der “tri-state area” (New York, New Jersey und Connecticut) von den Haze-Brüdern. Die wahren “Haze-Brüder”, die sich jedoch nie so nannten, waren die beiden Grower “G” und “R”(R.L.). Sie gelten als die Breeder vom Haze, ernteten Jahr für Jahr um die 60 Kilogramm der Sorte und verkauften sie an die drei Schmuggler. Sam the Skunkman war der Nachbar von “G” und bekam von den beiden Growern die Original Haze-Genetik, die er dann später mit in die Niederlande brachte.

Europäische Cannabis-Geschichte

Heute sind viele dieser spannenden Geschichten von den meisten längst vergessen. Wir können zwar nicht in die Vergangenheit reisen, aber zumindest hin und wieder dafür sorgen, einen Eindruck davon zu erhaschen. Ich habe mich in den vergangenen Wochen intensiv mit der europäischen Cannabis-Geschichte auseinandergesetzt und kann euch eins sagen: Das alles in einen stimmigen Zusammenhang, in chronologischer Reihenfolge zu bringen, ist gar nicht so einfach. 

Ich bin im Laufe meiner Recherche auf viele widersprüchliche Informationen gestoßen. Man darf nicht vergessen, dass die meisten der Leute, die eine Rolle in der Entwicklung von Cannabis im 20. und 21. Jahrhundert gespielt haben, jahrelang gegen Gesetze verstoßen haben und es in einigen Ländern teilweise heute noch tun. Die Informationslage ist daher nicht immer.. die zuverlässigste. Dazu kommt das extreme Greenwashing von einigen Firmen. In den folgenden Wochen werde ich weitere, spannende Recherchen hier mit euch teilen.

Ich finde es spannend, zurückzuspulen und Cannabis-History ein Stück weit von vorne erleben zu dürfen und versuche, euch bestmöglich daran teilhaben zu lassen. 

Folgt mir gerne auch auf Instagram, um auf dem Laufenden zu bleiben!

Rauchige Grüße

GD420

Girl Scout Cookies – Ein Strain, ein Mythos, eine Story

Girl Scout Cookies – ein ganz besonderer Strain, der mich seit vielen Jahren bis in meine Träume verfolgt. Wegen des einzigartigen Bag Appeals, der Terpene und auch der uneindeutigen Herkunftsgeschichte!

Ich versuche in diesem Beitrag meine Recherche rund um den Strain Girl Scout Cookies bestmöglich wiederzugeben. Von den Anfängen in der Bay Area, Berner und den legendären ICMag-Forum Zeiten ist alles dabei – es wird spannend! 

In der Kategorie Strain Lab werden Beiträge dieser Art ab sofort ihren Platz finden.

Das erste Mal Keksteig im Joint!

Als ich in einer Ausgabe des High Times Magazine das erste Mal etwas über Girl Scout Cookies gelesen habe, war ich im nächsten Augenblick bereits verloren. 

Keksteig?! Wie soll das denn gehen?

Ich bemühte mich und nach einiger Zeit konnte ich endlich Cookies aus den Staaten probieren. Das war 2016.  Der Geruch von Girl Scout Cookies ist sehr eindringlich. Pinie im Hintergrund und Teig im Vordergrund auf eine mir bis dahin nicht bekannte Art und Weise. Ich kann mich noch heute an die ersten Züge erinnern. Wirklich doughy, jedoch kushig im Abgang – einfach genial! Leider konnte ich damals nicht in Erfahrung bringen, um welchen Cut es sich handelte.

Ein Foto der Cookies von damals
Ein Foto der Cookies von damals, @germandank420 Instagram-Feed

Eigenschaften von Girl Scout Cookies

Die Optik von Girl Scout Cookies ist unverwechselbar. Silbrig schimmernde Blüten mit „purple hints”, wie wir damals immer gesagt haben. Die Buds erinnern mit viel Phantasie wirklich an kleine Kekse. 

Cookies-Pflanzen wachsen klein und gestreckt. Sie produzieren einzelne,  kleine, aber sehr kompakte, mit Resin überzogene Blüten. Es wird gemunkelt, man solle die Pflanzen mindestens 65 (und nicht mehr als 70) Tage blühen lassen um das volle Potenzial der Sorte ausschöpfen zu können. Im Vergleich zu den Blüten werden nur wenige Blätter ausgebildet.

2 verschiedene Girl Scout Cookies Phenotypen, links der Forum Cut und rechts der Thin Mint Cut
2 verschiedene Girl Scout Cookies Phenotypen, links der Forum Cut und rechts der Thin Mint Cut. Quelle/Credit: ICMag.com

Der Strain Girl Scout Cookies

Ich lasse die Katze einfach mal aus dem Sack. Nach meiner ausführlichen Recherche bin ich mir ziemlich sicher, dass der Strain Girl Scout Cookies ca. 2008 entstand, indem ein Grower namens George mit einem PCK (Pakistani Chitral Kush) Pollen, seinen Cherry Pie Cut bestäubte. Also nicht Berners Story entsprechend. (Dazu weiter unten mehr) 

So würde sich demnach folgende Kreuzung ergeben:

Girl Scout Cookies = Cherry Pie x Paki Chitral Kush (= Cherry Pie Kush)

George lebt in der Bay Area und wird von vielen Leuten aus der Community St George, oder laut anderen Quellen auch Crystal George genannt. Er soll den PCK-Papa aus Philadelphia, wo er ihn aus Samen selektierte, mit in die Bay Area gebracht haben. Übrigens ist der gleiche Cherry Pie Cut aus dieser Kreuzung in einigen Genetiken von Gage Green Group wiederzufinden (Cherry Puff, Grateful Breath …). Kurz gefasst: Berner hat uns scheinbar nicht alles erzählt.

Der folgende Stammbaum von seedfinder.eu, der auf der Grundlage von Infos seitens Berner und dem Rest der Cookie Fam verbreitet und vermarktet wird, hinterlässt mit dem Hintergrund den Eindruck eines Marketing-Märchens. 

Die Version der Cookie Fam vom Stammbaum der Sorte Girl Scout Cookies auf seedfinder.eu
Die Version der Cookie Fam vom Stammbaum der Sorte Girl Scout Cookies auf seedfinder.eu. Hier gehts zum kompletten Eintrag

Der Mythos “Cookies”

Kurz darauf soll der damalige Budtender (heutiges “Marketing-Genie” und Rapper) Berner einen Strang von einer versamten Pflanze “Cherry Pie Kush” von George bekommen haben. 

George soll Berner gebeten haben den Strain nicht “Cherry Pie Kush” zu nennen, weil sie noch nicht stabil gewesen sein soll. In meinen Augen könnte das einer der Gründe sein, weshalb es auch so früh viele verschiedene Cuts gab. Bagseeds waren in Girl Scout Cookies nicht unüblich.

Berner arbeitete zu dieser Zeit bei “The Hemp Center” und freundete sich mit dem Grower Jai Chang an – damals wurde er Jigga genannt, heute wieder Jai. Sie fingen wahrscheinlich an, aus den Seeds zu selektieren, sicherten sich einen Cut mit der entsprechenden Balance zwischen Keks & Kush und nannten ihre “neu-entwickelte” Genetik Girl Scout Cookies

Die beiden behaupten bis heute, Girl Scout Cookies selbst, aus einer mysteriösen Genetik, unbekannten Ursprungs, namens F1 und einem OG Kush gekreuzt zu haben. Die Story grenzt ja förmlich an einen Geniestreich. Ein richtiger Mystery-Strain.

Daraus entwickelte sich dann letztendlich in den letzten Jahren Berner’s “Cookies-Imperium“, das laut Forbes Magazine mittlerweile 500 Millionen US-Dollar wert sein soll. Wieso er nicht den kompletten Namen “Girl Scout Cookies” für seine Marke verwendet hat? Die Girl Scouts of the USA, der Dachverband der Pfadfinderinnen der Vereinigten Staaten, hat Stress geschoben. Per schriftlicher Aufforderung wurde Berner zu einer Namensänderung gezwungen. Also nur “Cookies” – genial, oder?

ICMag.com – Girl Scout Cookies Forum Cut

Möglicherweise habt ihr bereits etwas von den Girl Scout Cookies Phenotypen Thin Mints, Platinum Cookies, oder dem Forum Cut gehört. Wie ich zuvor erwähnte, war die Genetik noch nicht stabil, als Berner sie erhielt. Deshalb konnte man in Girl Scout Cookies-Blüten nicht selten sogenannte “Bagseeds” finden – vereinzelte, nicht gewollte Samen in den abgepackten Blüten. 

Das führte relativ schnell dazu, dass Stecklinge einiger Phenotypen kursierten, weil verschiedene Grower in dieser Zeit damit begonnen haben, mit den Samen zu selektieren.

Besonders der Girl Scout Cookies Forum Cut interessiert mich schon seit meinen Anfängen in der Cannabis-Welt. Die Geschichte hinter diesem ganz besonderen Steckling möchte ich hier gerne mit euch teilen. 

ICMag.com Logo
Das aktuelle ICMag.com Logo, Stand April 2023

Der Cut hat seinen Namen vom Forum International Cannagraphic Magazine Forums oder kurz ICMag.com, welches 2003 online ging. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich in dem Forum eine sehr starke und aktive Community. ICMag dient bis heute der Dokumentation vom Anbau und der Zucht von Cannabis und dem Austausch unter den Growern und Züchtern.

Ich bin bezüglich meiner Cookies-Recherche wirklich tief in den Kaninchenbau gekrochen, habe stundenlang Foren-Threads gelesen und mit vielen alten, noch aktiven ICMag-Usern gesprochen.

Let’s go!

Es war einmal …

Der GSC Forum Cut soll auf einem Bagseed basieren, der von Growern aus dem näheren Kreis eines damaligen Growshops (Complete?) in der kalifornischen Kleinstadt Emeryville kultiviert wurde. 

Von diesen Leuten soll, über einen Grower namens Red Jay ein Steckling an den Grower und Gründer von Always Be Flowering (bei ICMag.com @Abja Roots) weitergereicht worden sein. Er selbst nennt sich heute Ghost und wurde in einer Folge von The Pot Cast interviewt.

Abja/Ghost brachte Stecklinge des besagten Cuts mit zu einem BBQ, welches von dem ICMag-User @Yes4Prop215 veranstaltet wurde und bei dem auch mehrere, andere ICMag.com-User anwesend waren. Ich stelle mir das vor wie einen Stammtisch. Mit viel Brisket, Wings und Weed.

Ich konnte eine Liste mit Personen zusammenstellen, die an diesem Tag bei dem BBQ anwesend waren. Einige Personen von dieser Liste konnte ich wiederum eindeutig den folgenden Accounts des ICMag-Forums zuordnen:

Neben @Abja Roots und @Yes4Prop215 sollen @stoney917 und @whadeezlrg (Spitzname Deezy) mit die ersten Besitzer des Stecklings gewesen sein, der kurz darauf Forum Cut getauft werden sollte. 

Die weiteren Accounts konnte ich nicht mehr finden, weil sie möglicherweise gelöscht oder umbenannt wurden. Ich hoffe, dass sich irgendwann einer von diesen Jungs auf meine Anfrage hin melden wird. Falls ein Interview zustande kommt, teile ich es natürlich mit euch!

Fazit

Kaum ein anderer Strain wird in der Cannabis-Community bis heute so gefeiert wie Girl Scout Cookies. Mittlerweile sind Kreuzungen mit Cookies im Portfolio von zahlreichen Breedern. Gelato (Sherbinskis), White Tahoe Cookies (Archive Seedbank, S/O @kush4breakfast), Cookies & Cream (Exotic Genetix), Sunset Sherbert (Sherbinskis) und viele weitere Genetiken sind mit Girl Scout Cookies gezüchtet worden. Es wurden viele Geschichten über den Ursprung und den Breeding-Hintergrund erzählt, nicht alles ist wahr, leider kann auch nicht alles überprüft werden.

Der Strain Girl Scout Cookies ist und bleibt für mich etwas ganz Besonderes. Ich hoffe, dass ich euch die Hintergründe etwas näher bringen und eine interessante und alternative Ursprungsgeschichte erzählen konnte. 

Was man am Ende des Tages glaubt, ist jedem selbst überlassen. In der Welt der Cannabis-Genetiken ist und bleibt vieles nunmal eine Geschichte. Vielleicht kommt St. George ja eines Tages aus der Dunkelheit und erzählt uns seine Version.

Rauchige Grüße

GD420

© 2024 Cannabisblog.eu

Theme von Anders NorénHoch ↑